Silvester

Ungewöhnliche, aber wunderschöne Silvesterfeiern

 

Sobald die gemütlichen, vielleicht manchmal auch etwas stressigen Weihnachtstage vorbei sind, steht man wieder vor der Frage, wo und wie man den Jahreswechsel verbringen soll. Überall liest man von Partys in den angesagtesten Clubs mit lauter Musik und teuren Getränken.

Wer es zwar feierlich mag, aber den Aspekt der Gemütlichkeit auf keinen Fall missen möchte, hat natürlich auch viele Möglichkeiten, das vergangene Jahr gebührend zu verabschieden und das neue willkommen zu heissen. 

Auf dem Vierwaldstättersee wird einem eine Auswahl an verschiedenen Feiern geboten. Ob gemütlich, stilvoll oder eben doch lieber etwas «fätzig», bei den Angeboten der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) AG ist für alle etwas dabei. Bei einer Rundfahrt mit dem Motorschiff und einem klassischen Fondue Chinoise à discrétion kommen sowohl grosse als auch kleine Gäste auf ihre Kosten. Von einem genussvollen Galamenü mit einem «Mitternachts-Champagner» profitiert man auf der Silvestergalafahrt. Auch das mexikanische Ambiente lädt zum Feiern zum Jahreswechsel ein und dies gleich doppelt: einerseits ruhig und gemütlich mit feinen Tortillas und Tacos, andererseits etwas lauter bei rhythmischen Klängen von DJ Theo mit Fajitas und fruchtigen Margaritas.

Für all diejenigen, die gerne auf einer Party der etwas anderen Art ihr Tanzbein schwingen wollen, ist die Silvesterparty auf der MS «Diamant» genau das Richtige. Bei einer Rundfahrt auf dem See sorgt DJ Don Rodolfo für Stimmung. Verschiedene Food-Stationen auf den Decks bieten für alle Hungrigen etwas, und dies den ganzen Abend. Dank der Aussicht vom Schiff aus verpasst man bestimmt auch kein Feuerwerk, das am Ufer abgehalten wird.

Der Abend ist auch nach der Ankunft der Schiffe im Hafen noch nicht vorbei, sofern das gewünscht wird. Auf allen Schiffen wird mindestens noch bis 1.00 Uhr verlängert. Auf der Party auf der MS «Diamant» werden die Tanzbeine bis um 2.00 Uhr weiterhin geschwungen, zu der auch alle anderen Schiffspassagiere eingeladen sind.

Eine weitere Möglichkeit, Silvester mal anders zu feiern, bieten die Berggasthäuser Rigi Scheidegg und Burggeist mit ihren feinen Silvestermenüs. Von hier oben lässt auch die Aussicht nicht zu wünschen übrig, was an einem solch feierlichen Tag ein ausschlaggebender Punkt bei der Ortswahl der Feierlichkeiten sein kann. Bei guter Sicht verpasst man hier kaum ein Feuerwerk der Region.

Wer die Seen- und Berglandschaft im Winterkleid noch bei Tageslicht bestaunen möchte, sollte genügend Zeit einrechnen, bevor das Feiern losgeht. Die Rigi bietet nämlich viele Möglichkeiten, einen richtig schönen Wintertag zu geniessen. Sei es beim Schneeschuhwandern, beim Skifahren, beim Schlitteln oder was auch immer, nebst viel Action laden die Restaurants auch zum gemütlichen Beisammensein ein.

Nach dem Genuss des Silvestermenüs wird man am Kiosk Rigi Scheidegg zum gemeinsamen Anstossen mit einem Gratisglühwein eingeladen. 

Hier findest du das Angebot der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee.

Hier gelangst du zu den Informationen betreffend Rigi.  

Du möchtest Silvester dennoch lieber zu Hause verbringen? Hier ein kleiner Erfahrungsbericht eines unvergesslichen Silvesterabends am Lagerfeuer:

Endlich einmal viel Schnee zum Jahreswechsel. Dies nutzten wir für einen Silvesterabend, den ich so schnell nicht mehr vergesse.

Schon am Morgen zogen wir warme Kleider an und begannen, im Garten zu schaufeln: einen grossen Kreis, der am Abend als Tisch dienen soll, rundherum eine Schneebank und in der Mitte Platz für ein Lagerfeuer. Auf dem Tisch verteilten wir Kerzen, und im ganzen Garten wurden Fackeln aufgestellt, die eine ganz spezielle Atmosphäre schaffen sollten.

Am Abend sassen alle gut eingepackt rund um das Feuer und warteten hungrig auf die Suppe, die gerade über dem Lagerfeuer brodelte. Auch Fondue lässt sich übrigens gut über dem Feuer kochen. Im Schein des Feuers genossen wir den gemütlichen Abend und liessen das vergangene Jahr Revue passieren. Nach dem feinen Essen spielten wir einige Runden «Werwölfeln», was bei der Dunkelheit noch mehr Spass machte, als es dies sonst schon tat. Ein feines Dessert durfte natürlich auch nicht fehlen. Wie bereits den Hauptgang, bereiteten wir auch dieses über dem Feuer zu. Ob Schlangenbrot mit Nutella oder eine feine Schoggi-Banane, das Jahr wurde auf jeden Fall genussvoll abgeschlossen. Mit Punsch und Tee oder Glühwein und heissem Hugo wärmten wir uns auf und stiessen auf den Jahreswechsel an. Das ganze Feuerwerk konnten wir natürlich direkt von unserem Platz im Garten geniessen. Und als es dann doch zu kalt wurde, lockte die warme Stube.

Text: Céline Keller

Erlebt am 31.12.2015